Die Regatta Berlin-Grünau fand dieses Jahr am 26./27. April statt und für Georg, Johannes und mich war es das zweite Mal, dass wir an dieser Regatta teilgenommen haben. Wir trafen uns am Freitag um 16:30 Uhr vollbepackt mit Schlafsack, Isomatte und einem riesigen Rucksack am Bootshaus.
Die Boote hatten wir schon am Tag zuvor auf den Hänger geladen, so dass wir diesen nur noch an den Kleinbus hängen mussten und schon ging es los. Nach zwei Stunden Fahrt kamen wir endlich an. Dort luden wir zuerst die Boote ab und bauten sie an. Danach besuchten wir unser Quartier, um dort unsere Sachen abzuladen und unseren Schlafplatz aufzubauen. Nachdem die anderen Rennen vorbei waren, war noch etwa 1h Training angesagt. Danach gab es Abendbrot, Johannes hatte wie immer Essen für 3 Personen mit, doch das machte nichts, denn Georg und ich waren ja auch noch da. Dann gab es noch eine Runde Schlafsack-Catchen, das ging so: Alle drei krochen in ihren Schlafsack, stellten sich hin und versuchten, die anderen beiden umzuschubbsen - nicht ganz einfach mit einem Bein und ohne Arme. Nach dieser Anstrengung schliefen wir schnell ein.
Am nächsten Tag mussten wir wieder früh aufstehen, um noch vor Regattabeginn zu trainieren. Danach ging es gleich an das Frühstück. Nachdem wir uns noch einige Rennen angeschaut hatten, machten wir uns schon warm, denn bald war auch schon unser erstes Rennen. Wir waren alle sehr aufgeregt, denn es war ein Einerrennen über 1000 m. Zum Schluss belegte Johannes den 4. und ich den 3. Platz.
Nachdem die Boote wieder in ihren Böcken lagen, rannten wir in die Turnhalle, holten unser Geld und kauften uns Bratwürste, Pilzpfannen und Gyrospfannen. Doch nach nur etwa anderthalb Stunden Erholung ging es für Johannes und mich schon wieder weiter, aber diesmal im Doppelzweier. Nachdem wir etwas gerannt waren und unsere Gymnastik gemacht hatten, vereinbarten wir noch, dass jeder Wettkampfletzte sein sämtliches Naschzeug an die anderen verteilen musste. Diesmal waren wir nicht so aufgeregt, denn wir waren zu zweit. Am Start des 1000 m Rennens gab es einige Verzögerungen, doch dann ging es doch los und wir belegten den 5. Platz. Dann gab es erstmal etwas zu essen und danach begann die schönste Zeit, denn jetzt hatten wir Freizeit bis zum Abend und schauten den etwa 10 Wettkampfteilnehmern aus unserem Ruderverein zu, wie sie ihre Rennen fuhren. An diesem Abend blieb uns die Trainingseinheit erspart und wir gingen 19:00 Uhr zum Abendessen. Danach war Isobowling dran: Wir stellten Johannes leere Isodrink-Flaschen in der Turnhalle auf und versuchten, mit unseren Hausschuhen die Flaschen umzuwerfen. Dann ging es noch schnell zum Waschen und um etwa 23:00 Uhr schliefen wir ein.
Am nächsten Tag mussten wir natürlich wieder früh aufstehen, um Slalom zu trainieren, denn der Slalom sollte auch unser letztes Rennen werden. Nach dem Training ging es gleich weiter mit Erwärmung, aber natürlich nicht ohne Frühstück. Bei dem Slalom-Rennen fuhren alle Teilnehmer hintereinander, deshalb mussten alle sehr lange im Boot sitzen. Zum Glück war immer gutes Wetter. Georg wurde Dritter, Johannes Vierter und ich Erster. Jetzt konnten wir in Ruhe unsere Boote abbauen und unsere Sachen einpacken und aufessen, dann halfen wir den anderen und warteten auf den Bootshänger, auf den wir jetzt „nur“ noch die Boote laden mussten. Danach ging es nur noch mal schnell zur Turnhalle, unser Gepäck aufladen und dann ab nach Hause. Es war wieder ein schönes Wochenende!