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So kamen wir zu einem Kraftraum



Bootshaus 2004

Wir waren noch bei der Beseitigung der Hochwasserschäden - fast alle im Jahr 2002 erhaltenen Spenden zur Beseitigung der Flutschäden waren für die Instandsetzung des Bootshauses, des Bootssteges und der Sportgeräte eingesetzt - da kam eine Hiobsbotschaft. Der vorgesehene Neubau eines Kraftraums auf der Wiese hinter dem Bootshaus war nicht möglich, da das Gelände im Überflutungsgebiet liegt.

Die Realisierung eines ganzjährig nutzbaren Krafttrainings- und Gymnastikraumes im Bootshaus des LRVD war aber schon seit einigen Jahren eine notwendige Zielstellung in der Vereinsarbeit. Nach 1990 mussten wir die früher genutzten Kraft- und Gymnastikräume abgeben. Nur eine Ersatzlösung war ein aufwendiger Umbau der Bootshalle, indem wir eine Einhausung mit Hilfe von Trennwänden und einem Foliendach errichteten. Dieser provisorische Kraft-/ Gymnastikraum konnte nur notdürftig beheizt werden. Mit dem Hochwasser im Jahr 2002 wurden die dafür notwendigen Baumaterialien unbrauchbar. Erschwerend kam hinzu, dass die Turnhallenzeit für die Kinder des LRVD an einen anderen Verein vergeben worden und dass das Ruderbecken im Wasserfahrzentrum Blasewitz im Winter 2002/2003 geschlossen wurde.

Durch das Zusammentreffen dieser genannten Umstände war in den Wintermonaten kein für Ruderer typischer Trainingsbetrieb mehr möglich. Um im Wettkampfsport bestehen zu können, ist aber ein ganzjähriges Krafttraining erforderlich. Die Grundlage für die Erfolge im Sommer werden auch bei den Ruderern im Winter gelegt. Einzige Möglichkeit war die Aufstockung auf das bereits bestehende Gebäude.

Die Anträge wurden gestellt, Sponsoren für den neuen Kraftraum gesucht und alle möglichen Ressourcen des Vereins und seiner Mitglieder analysiert. Nach der Genehmigung des Sportstättenerweiterungsbaus beschloss die Mitgliederversammlung die Aufstockung im Rahmen der vorgegebenen Mittel durchzuführen.
Alle in den Jahren 2003 und 2004 erhaltene Spenden und Zuwendungen wurden für den Sportstättenerweiterungsbau – mit dem Ziel: Schaffung eines Kraftraumes - bestimmt.

Eine ganz wichtige Voraussetzung war die Aktivierung von Eigenleistungen durch Mitglieder des Laubegaster Rudervereins. Und wie man heute sehen kann, es hat alles geklappt. Fast 2500 Stunden wurden geleistet. Und noch einige Hundert werden auf alle Fälle dazu kommen. Wir sind noch nicht fertig, aber das Hauptziel – im Winter 2004/2005 haben wir einen Krafttrainings- und Gymnastikraum – ist erreicht und darauf können wir alle stolz sein.

Ohne Geld geht nichts und die Eigenleistungen sind auch bares Geld. Deshalb noch eine Übersicht der anteiligen Finanzierung des Sportstättenerweiterungsbaus

Landeshauptstadt Dresden   24.650 €
Regierungspräsidium   24.650 €
Spenden und Zuwendungen   35.000 €
Vereinsmittel   19.500 €
Arbeitsleistungen der Vereinsmitglieder     20.000 €

Sabine Haaser/Peter Apitz


Responsible for this page: Kristina Kelber
Last update: 04/07/2010