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Bundeswettbewerb 2005 in Berlin- Grünau



Unsere Teilnehmer am Bundeswettbewerb

Am 8. Juni 2005 war es soweit! Caroline Hackler und Martin Lindner vom Laubegaster Rudervereins fuhren mit vielen anderen Sportlern aus zwei weiteren Dresdner Vereinen zum 37. Bundeswettbewerb der Ruderer. Sie hatten sich durch viele andere Regatten für diesen besonderen Wettkampf qualifiziert.

Caroline im Mädchen-Einer / Altersklasse 13 und Martin als Steuermann beim Dresdner Ruderverein in einem Mix-Doppel Vierer mit Steuermann / Altersklasse 12/13. In diesem Boot fuhren noch Luise Redetzky, Christin Heinze, Albrecht Schröder und Daniel Reichelt.
Am Donnerstag fuhren alle Dresdner Ruderer zusammen in Richtung Berlin. In Berlin angekommen, wurden zuerst die Boote startklar gemacht und das Regattagelände erkundschaftet. Dort hatte jedes Bundesland einen zugewiesenen Platz, wo die Boote gelagert wurden. Hier trafen wir dann auch mit unseren anderen Sächsischen Mitstreitern zusammen. Nachdem dann alle fertig waren, fuhren wir in unser Quartier (eine Turnhalle) in Altschmöckwitz, welches ca. 5 km von der Regattastrecke entfernt lag. In der Turnhalle wurden dann die Schlafsäcke ausgerollt, Luftmatratzen aufgepumpt und fleißig SMSs geschrieben. Um 22 Uhr lagen dann ungefähr 90 noch nicht sehr erschöpfte Sportler und Betreuer in ihren Schlafsäcken. Außer den Dresdner Ruderern gab es noch Pirnaer, Torgauer, Leipziger, Eilenburger und Wurzener Ruderer.

Nach dieser ersten Nacht begann der erste Wettkampftag. Es sollten die Entscheidungen über die Langstrecke (3000m) fallen. Doch zuerst einmal ließen wir uns das Frühstück an der Regattastrecke schmecken. Danach begann dann auch schon der Wettkampf.

Zur Strecke: Die zu fahrende Strecke betrug 3000 m. Die Regattastrecke war 2000 Meter lang. Gestartet wurde an der 1000m-Markierung, dann ruderte man hoch zur 2000m-Markierung. Dort musste man in einem von Bojen gekennzeichneten Bereich wenden und 2000 Meter runter bis ins Ziel rudern. Der Start war ein fliegender Start. Caroline Hackler gewann überragend diese Strecke mit 15 sec. Vorsprung und wurde somit Deutsche Meisterin. Dafür gab es eine wohlverdiente Goldmedaille.

Siegerehrung für Caroline

Martin Lindner als Steuermann hatte nach dem Rennen nicht mehr viel zu sagen. Nicht weil es ihm die Sprache verschlagen hatte, nein, er war nur mehr als heiser (Steuermänner feuern ihre Mannschaften beim Rennen immer lautstark an). Am Ende wurde er mit seiner Mannschaft Zweiter in diesem Durchgang und 8. Deutschlandweit. Für den 2. Platz bekam die Mannschaft und er eine Silbermedaille.

Siegerehrung für Martin und seine Crew

Für alle Sportler galt: Die Zeit, welche sie an diesem Tag fuhren, entschied in welches Finale sie am 3. Wettkampftag (1000m) kamen. Es gab das A-Finale (dort kamen die 6 Besten hinein), das B-Finale (7. bis 12. Platz), usw. Natürlich kam Caroline als Beste über die Langstrecke in das A-Finale. Der Mix-Vierer mit Martin kam mit dem 8. Platz in das B-Finale.

Am Ende jedes Wettkampftages wurden jeweils die Sieger der einzelnen Rennen geehrt. Dafür gab es eine große Tribüne wo sich alle Bundesländer versammelten. Es war eine Riesenstimmung auf den Plätzen. Jedes Bundesland versuchte die anderen zu übertrumpfen. Am lautesten waren dabei Hamburg, NRW und Berlin, die sich mit anderen Ländern „verbündet“ hatten.
Nach diesem ersten Tag fielen schon viele erschöpft in ihre „Betten“. Das störte jedoch viele andere nicht. Sie spielten den ganzen Abend Volleyball, Fangen oder sonst etwas.

Am nächsten Morgen waren dann alle bereit für den zweiten Wettkampftag. Dieser beinhaltete Geschicklichkeit, Schnelligkeit und vor allem Teamgeist. Für diesen sogenannten „Zusatzwettbewerb“ wurden am Vorabend alle Sportler in Zehner-Gruppen aufgeteilt (wie, entschied das Alphabet ). Auf dem Plan standen Sackhüpfen, Hindernislauf, Pärchenlauf, Ergometerrudern, Becherlauf, Sandsäckchen-Weitwurf, Mannschafts-Hüpfen, Wasserstraßenquiz und Hochreichsprung.
Die Mannschaft mit Martin konnte sich in ihrer Abteilung Silber holen. Am Ende des Tages gewann insgesamt das Land Sachsen-Anhalt.

Der letzte Tag brach nun an. Die Ruderstrecke betrug 1000m. Martin übernahm heute die Aufgabe eines „Erwärmers“ für die Sportler. Sie wurden bei ihrer Erwärmung schon mal richtig gefordert durch seine „berüchtigten“ Erwärmungsübungen.
Bei den Rennen feuerten alle Bundesländer ihre Ruderer noch mal so richtig doll an (führt zu Heiserkeit). Somit musste sich Martin nicht mehr als „Außenseiter“ fühlen. Nun zu den Rennen. Caroline holte sich einen sehr guten zweiten Platz und wurde somit Vize-Meisterin über 1000m. Bei Martin`s Mannschaft lief es leider nicht so toll; sie wurden 6. in ihrem Finale. Dabei sollte man aber nicht vergessen, dass sie es ins B-Finale geschafft haben. Am Ende wurden dann wieder die Siegerehrungen abgehalten. Und es wurde auch das erfolgreichste Bundesland geehrt. Dies war NRW, dahinter Sachsen-Anhalt. Sachsen auf Platz 5. Danach machten wir wieder alles verladefertig und fuhren gutgelaunt nach Hause.

Martin Lindner


Responsible for this page: Kristina Kelber
Last update: 04/07/2010