So richtig hat das aber
wahrscheinlich doch nicht geklappt, wie der erste Wettkampftag zeigte.
Der Wind
war heftig und die Wellen setzten uns allen mächtig zu. Die beiden
Jüngsten
unter uns, Ludwig und Sophia, starteten in den Einern auf der
Langstrecke
(3000m) und waren mit dem ersten bzw. dritten Platz sehr erfolgreich.
Am Morgen waren noch Andrea Krisch
und Anton Seeger mit dem Auto aus Dresden gekommen. Andrea konnte mit
den
Lobensteiner Ruderfreunden im Masters Mixed-Doppelvierer den zweiten
Platz
belegen. Für den zwölfjährigen Anton war es die erste
Regatta überhaupt. Im
Einer über 300m konnte er den dritten Platz belegen. Die
nachfolgenden Rennen gingen
fast alle über 1500m, die Distanz, die die Junioren und
Juniorinnen
normalerweise zurücklegen müssen. Letztendlich ist Berlin
aber die einzige
Regatta im Kalender, bei der wir diese volle Strecke fahren
können. Im
Juniorenbereich ist es zudem möglich Renngemeinschaften mit
anderen Vereinen zu
bilden. So fuhr Jörn mit Dominik Olwig vom
Dresdner Ruderverein im Doppelzweier der B-Junioren. Sie wurden
fünfte in ihrem
Lauf. Den gleichen Rang belegte Martin Lindner im Einer der A-Junioren.
Es war
die „Renn-Taufe“ für den neuen BBG-Einer
„Wachwitz“. Unsere Mädchen konnten mit Pauline
Thiele aus dem Dresdner Ruderverein einen Doppelvierer bilden. Trotz
des kurzen
gemeinsamen Trainings lieferten sie ein technisch gutes Rennen ab und
belegten
den vierten Platz im Doppelvierer der B-Juniorinnen. Eine kurze
Trainingseinheit des am
Abend schloss dann den Tag ab und um 22:00 Uhr war Nachtruhe (^^).
Der Sonntag war nicht
weniger
windig als der Samstag, allerdings mit dem Unterschied, dass sich der
Wind
dieses Mal nicht ganz auf eine Richtung festlegen konnte. So erlebte
Ludwig im
Einer über 1000m ein turbulentes Rennen. Mitten im Rennen trieben
zwei
Motorboote wegen des Windes in die Regattabahn und zwangen den
Schiedsrichter,
das Rennen abzubrechen. Doch selbst der Neustart irritierte Ludwig
nicht und er
gewann souverän. Wie auf der Langstrecke tat es ihm Sophia bei den
Leichtgewichts-Mädchen im Einer gleich und gewann ihr Rennen. In
ihrem zweiten Rennen des Tages
traten Jörn und Dominik im Einer gegeneinander an. Jörn
belegte dabei den
vierten Rang. Die Mädchen aus dem Doppelvierer starteten in der
nächst kleineren
Bootsklasse. Aufgeteilt in zwei Doppelzweiern belegten Clara und
Katharina
sowie Helen und Pauline den dritten Rang in ihren jeweiligen
Läufen. Das vorletzte Rennen des Tages
hatte Martin Lindner im Einer. Nachdem das Rennen um 17:30 Uhr beendet
war ging
alles ganz schnell und der Bootshänger war samt Sportlern bereit
zur Abfahrt.
Ziemlich müde kamen wir kurz vor 21:00 Uhr in Laubegast an.
Die Regatta hat wieder
viel Spaß
gemacht und ein paar Medaillen haben wir auch nach Hause gebracht.
Martin Lindner