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Landesmeisterschaft 2009 in Eilenburg


Mannschaft des LRVD

Nachdem ich mich mit den Masters einige Monate im Bermuda-Dreieck des Rudersports (Dresden- Bad Lobenstein – Wien) herumgetrieben hatte, hielt ich es für eine gute Idee, mal ein gemütliches Wochenende anläßlich der Landesmeisterschaften in Eilenburg zu verbringen.Nur so aus Spaß an der Freude.

Doch erstens kommt es anders..., jedenfalls war Andrea mit den Sportlern alleine und das hätte ja schon mit dem Transport nicht funktioniert. Wenigstens muste ich nicht schon 6 Uhr losfahren, sondern konnte gemütlich gegen 8:30 Uhr losrollen. Nach einer Ehrenrunde in einem Kuhdorf bei Wurzen (tolle Baustellenausschilderung) kamen wir relativ pünktlich in Eilenburg an. Prima Wetter, Sonne, bisschen kühl, aber zum Rudern Klasse Bedingungen. Naja, wenn Engel reisen...

Ich konnte mcih dann nützlcih machen beim Auftrimmen, Ausmessen etc., was eben so alles vor einem Wettkampf nötig ist. Boote zum Training, zum Start und wieder Retour, Problemchen beheben, Rennen anschauen und anfeuern, zwischendurch jede Menge Bekannte treffen, schwatzen, fachsimpeln, Kaffee trinken und schon war derTag fast rum. Dann ging es rasch in die Pension nach Sprotta, die wir wieder für uns alleine hatten, also Kampfrichter und Trainer, die lieben Sportler waren in der Turnhalle untergebracht.

Es ist doch immer wieder interessant, mit den alten Ruderkollegen zu diskutieren, zumal wenn man lange nicht mit dem Nachwuchsrudersport zu tun hatte. Hauptthema war diesmal die RWR (Ruderwettkampfregeln), die doch von überraschend vielen Trainern und Übungsleitern beachtet wird wie die StVO, nämlich nicht bzw. man biegt sie sich zurecht, so nach dem Motto, Recht ist, was mir nützt. Das bringt unnötige Spannungen zwischen die Vereine, wenn jeder seine Vorstellungen auf Kosten anderer durchsetzen will. An dieser Stelle ist ein starker Veranstalter und eine konsequente Regattaleitung gefragt, u msolche Probleme, die sich über alle Altersklassen erstrecken, gar nicht erst auftreten zu lassen. Da ist es gut, wenn ein kompetenter Schiedsrichter mit am Tisch sitzt, mit dem diese ganze Problematik durchdiskutiert werden kann. Auf jeden Fall war es wiedermal sehr interessant und der Abend wie immer zu kurz, aber man musste ja früh wieder raus an die Regatta-strecke.

Nach einem guten Frühstück in der Pension, der Tag sieht gleich viel freundlicher aus, ging es wieder los zur Kiesgrube. Und schon hatte einen der Ruderalltag wieder. Dann tauchten auch noch Clara und Volkhard auf, da Judith überraschend krank geworden war und Clara dafür einsprang. Hat sie aber gut hingekriegt, das kann man auch für die anderen sagen, alle haben sich Mühe gegeben und die entsprechenden Ergebnisse eingefahren. Die Ergebnisliste folgt am Ende, ich möchte auch keine Einzelwertung abgeben, auf jeden Fall hat es wieder Spaß gemacht, mit dem Vereinsnachwuchs unterwegs zu sein und bei dieser Gelegnheit (eigentlich war es umgedreht gedacht) viele ehemalige Ruderkumpel zu treffen.

 Siegerehrungen

Rolf Grabner



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Last update: 12/03/20