37.
Thüringen- Regatta Lobenstein 2007
Nachdem im
vergangenen Jahr aufgrund von Sanierungsarbeiten an der Staumauer und
dem damit
verbundenen Ablassen der Bleilochtalsperre die Regatta ausgefallen war,
konnte
dieses Jahr die Regatta wieder stattfinden. Doch dieses Jahr war
einiges anders
als sonst. Nachdem es sich in den vergangenen Jahren um eine
Einladungsregatta
handelte und die gesamte Veranstaltung in einem eher gemütlichen
Rahmen
stattgefunden hatte, war es dieses Jahr eine offizielle Regatta mit
Ausschreibung
im Deutschen Ruderverband. Dem entsprechend hoch war auch die
Beteiligung. Mit
ca. 80 Vereinen und 450 gemeldeten Booten wurde ein neuer Rekord
für die
Lobensteiner Regatta erreicht.
Nachdem es die gesamte
Woche recht kühl und regnerisch gewesen war,
schien pünktlich ab Freitagnachmittag die Sonne – und so
sollte es auch das
ganze Wochenende bleiben. Für unseren Verein starteten:
Am Samstag wurden die
Strecken über 1.000m und am Sonntag über die Hälfte der
Strecke (500m)
gefahren. Während am Samstag alle Ruderer mit recht starken
Windböen aus allen
Richtungen zu kämpfen hatten, herrschten am Sonntag nahezu ideale
Wettkampfbedingungen. Insgesamt konnten wir für unseren Verein 7
Siege
errudern. Samstag waren Kati und Sylvia im Doppelzweier erfolgreich.
Jeweils Samstag
und Sonntag überquerten Kersten und Andrea im Mix-Doppelzweier
sowie Kersten
und Christian im Männer-Doppelzweier als erste die Ziellinie. Am
Sonntag waren
dann Gustav im Jungen-Einer sowie Kati und Andrea im
Frauen-Doppelvierer
siegreich. Für den Sieg im Frauen Doppelvierer gab es einen
gläsernen Pokal,
der nun im Bootshaus bestaunt werden kann.
Ein Highlight der
diesjährigen Lobensteiner Regatta war das Rennen Ruder-Einer gegen
Drachenboot
am Samstag Abend. Der Sparkassenchef hatte gewettet, das der
Bürgermeister von
Bad Lobenstein im Einer langsamer sei, als das Drachenbootteam der
Sparkasse.
Für einen Sieg des Bürgermeisters spendet die Sparkasse dem
Verein 1.000 €. Bei
einer Niederlage sollte der Bürgermeister einen Tag hinterm
Schalter der
Sparkasse seinen Dienst verrichten. Die Wettkampfstrecke betrug 350m.
Für
Zuschauer und Aktive war es ein riesiger Gaudi. Denn neben dem
Drachenboot der
Sparkasse, startete ein zweites Drachenboot gemischt aus Ruderern
verschiedener
Vereine. Um die Spannung zu nehmen, die Drachenboote hatten zu keinem
Augenblick des Rennens eine Siegeschance. Der Bürgermeister gewann
souverän vor
dem Boot der Sparkasse und den Ruderer-Drachenboot, welches aufgrund
massiver
Steuerprobleme die Streckenlänge fast verdoppelte.
Abschließend kann
man
sagen, dass die gesamte Regatta allen sehr gut gefallen hat. Die
Organisation
und Verpflegung war bestens, so dass wir uns jetzt schon auf
nächstes Jahr
freuen.
Kati Stelzer