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Dresdner Elbepokal  am 29.10.2005


Auch dieses Jahr konnte ich wieder mit am letzten Wettkampf im Jahr teilnehmen. Eine Renngemeinschaft aus Pirna, Laubegast, Cotta,  Radebeul war notwendig geworden. Die momentane Arbeitsplatzsituation, sowie Familiengründung in der „alten“ Besatzung machte eine fast komplette Neubesetzung notwendig. Da in Dresden nicht mehr viele Ruderinnen Zeit und Lust zum Wettkampfsport im Seniorinnen/Freizeit-Bereich haben ist ein größeres Einzugsgebiet notwendig um vier Damen in ein Boot zu bekommen.


Das Wetter war besser als alle erwartet hatten: blauer Himmel, Sonnenschein, fast 20 Grad und mächtiger Schiebewind haben das Rudern sehr erleichtert. Es gab Jahre in denen wir mit Schneesturm und extremen Gegenwind kämpften mussten, wo man sich fragt warum tue ich mir das an?! Diesmal nicht! Man kann schon fast sagen, dass es ein Genuss war, die 10km Strecke zu absolvieren.


Erstaunlicher Weise war diesmal die Beteiligung generell sehr groß. 77 Boote sind über die verschiedenen Streckenlängen 5km und 10km gestartet. Vielleicht haben viele das verlängerte Wochenende und die Weihe der Frauenkirche zusätzlich als Anlass genommen unser schönes Dresden zu besuchen. Daraus ergab sich auch ein 5-Bootefeld im Frauendoppelvierer. Den Anfang machte ein Boot unserer tschechischen Ruderinnen, gefolgt von einem Vierer der Universität Halle. Danach das Boot mit Peggy Waleska (2. im 2x bei Olympia in Athen).


Mandy Emmrich (2. im 4-WM 2005 in Gifu), Sandy Buch und Anne-Katrin Kochan unsere Leistungssportler aus Dresden. Unser Vierer wurde dann vom 5. Boot, den Juniorinnen aus Dresden, gejagt. Auch diese Besatzung konnte dieses Jahr schon sehr gute Ergebnisse international erreichen.


Unser Ziel war es also bestenfalls 3. zu werden und so lange wie möglich die Juniorinnen in Schach zu halten. Kurz vor der oberen Inselspitze waren dann nur noch wenige Meter Wasser zwischen unseren Booten aber wir konnten noch bis zur Fähre Pillnitz gegen halten und mussten dann die Juniorinnen ziehen lassen. Aber ab der Maria am Wasser sind wir wieder von den dort
startenden Mastersachtern gejagt worden, so dass wir wirklich unsere maximal mögliche Leistung abrufen konnten im Kampf Bord an Bor

Am Ende wurde es ein 4. Platz für unseren Vierer hinter Dresden Boot 1 und 2 und dem Boot aus Halle. Mit dem Wunsch auch nächstes Jahr in dieser Besetzung einige Regatten zu bestreiten, haben wir uns nun ins Wintertraining verabschiedet.


Andrea Haaser
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Last update: 27/01/2007